Hunde

Vegetarisches & veganes Hundefutter, es gibt viele Gründe auf eine fleischlose Ernährung umzustellen: Man kann ethische, ökologische oder gustatorische Gründe aufführen. Viele Hundebesitzer, die selbst auf Fleisch verzichten, stellen sich die Frage, ob sie auch ihren Hund vegetarisch ernähren können.

Die Antwort ist nicht kein eindeutiges Ja oder Nein. Stattdessen spielen viele Faktoren eine Rolle. Hier erfahren Sie mehr über vegetarische und vegane Ernährung des Hundes.

Ist der Hund ein Fleischfresser?

Bekanntlich ist der Hund ein Allesfresser mit einer ausgeprägten Neigung zu Fleisch. Als Nachfahre des Wolfes kann er – im Gegensatz zu reinen Fleischfressern z. B. Katzen – auch pflanzliche Bestandteile der Nahrung verdauen. Verschiedene anatomische Merkmale zeigen, dass der Hund kein reiner Fleischfresser ist:

  • Gebiss: Im Gebiss des Hundes finden sich neben Reiß- und Fangzähnen auch bunodonte Backenzähne. Diese haben eine vergleichsweise ebene Kaufläche und eignen sich zum Zermahlen von pflanzlicher Nahrung.
  • Dünndarm: Der Dünndarm verfügt – im Vergleich zu Körpergröße – beim Hund über eine größere Länge als bei reinen Fleischfressern. Durch die verlängerte Darmpassage können deshalb auch Nährstoffe aus den pflanzlichen Bestandteilen der Nahrung gewonnen werden.
  • Dickdarm: Auch der Dickdarm von Hunden ist länger als reinen Fleischfressern. Hierbei kommt das längere Verweilen im Darm ebenfalls der Extraktion von Nährstoffen zu Gute.

Einige Merkmale des Organismus deuten aber darauf hin, dass der Hund an fleischliche Nahrung angepasst ist:

  • Magen: Der Magen von Hunden verfügt über einen niedrigen pH-Wert.
  • Maul: Der Speichel von Hunden enthält keine Enzyme, die Kohlenhydrate spalten (Amylase). Bei reinen Pflanzenfressern sind diese vorhanden.
  • Dünndarm: Zwar ist der Dünndarm länger als bei reinen Fleischfressern, jedoch kürzer als bei reinen Pflanzenfressern, z.B. Pferd.
  • Dickdarm: Im Gegensatz zu reinen Herbivoren ist die Darmflora des Hundes nicht so dicht mit Bakterien besiedelt. 

Es lässt sich also festhalten, dass der kein reiner Fleischfresser ist. Als biologischer Nachfahre des Wolfes kann er auch pflanzliche Nahrung verwerten. Verschiedene Forschungen haben zudem ergeben, dass Hunde sich im Laufe der Domestikation auch an die menschliche Ernährung gewöhnt haben. Im Gegensatz zu Ihren wilden Vorfahren können Haushunde auch Stärke zur Energiegewinnung nutzen. Das bedeutet, dass sie in der Lage sind, auch Kohlenhydrate zu verdauen. 

Vegan & Vegetarisches Hundefutter im Vergleich

Vegan, Reis & Karotten für Hunde 12x400g
Green Petfood VeggieDog (10Kg)
Green Petfood VeggieDog Grainfree (10Kg)
Voof Hundefutter: Mix-Box/VEGAN menues / 12x400g
Vegetarisch
Vegan
Getreidefrei ?
Für Mini Rassen geeignet (Chihuahua, Pekinese etc.) ?
Für Allergie Hunde geeignet ?
Trockenfutter
Nassfutter
Preis / Leistung
befriedigend
Sehr gut
Sehr gut
Gut
Deklarationsumfang
Sehr genau beschrieben / Nährwerte vorhanden
Gut beschrieben / Nährwerte Detailliert erläutert
Gut beschrieben / Nährwerte Detailliert erläutert
Sehr genau beschrieben / Nährwerte vorhanden
Durchschnittliche Bewertung
Kundenstimmen
2 Bewertungen
13 Bewertungen
65 Bewertungen
3 Bewertungen
Prime vorhanden ?
-
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Hund fleischlos ernähren

Kokos öl HundWie sich anhand der Verdauungsorgane erkennen lässt, ist der Hund kein reiner Fleischfresser. Er kann pflanzliche Nahrung verwerten und ist zudem an die menschliche Ernährungsweise gewöhnt. Für vegetarische und vegane Hundebesitzer stellt sich die Frage, ob es möglich ist, den Hund fleischlos zu ernähren.

Die kurze Antwort lautet: Ja, es ist möglich, seinem Hund eine vegetarische oder vegane Ernährung zuteilwerden zu lassen. In manchen Fällen ist ein Verzicht auf Fleisch sogar eine therapeutische Maßnahme (z. B. bei Nierenerkrankungen oder starkem Übergewicht). 

Ob man den eigenen Hund vegan oder vegetarisch ernähren möchte, ist daher eine Abwägungsentscheidung. Es ist durchaus möglich, bei der Fütterung auf Fleisch zu verzichten und dem Hund dennoch alle wichtigen Nährstoffe zuzuführen. Man muss sich jedoch die Frage stellen, ob es richtig ist, die eigenen Moralvorstellungen auf das Haustier zu übertragen. Ein Hund wird, auch wenn er vegan ernährt wird, ein Stück Fleisch nicht aus ethischen oder ökologischen Gründen ablehnen. Sie müssen sich deshalb überlegen, wie Sie die eigenen Vorstellungen mit dem Wohlsein des Vierbeiners in Einklang bringen können.

Umstellung der Ernährung

Wenn Sie sich entscheiden, Ihren Hund vegetarisch oder vegan zu ernähren, müssen Sie eine langsame Umstellung vornehmen. Setzen Sie Ihren Vierbeiner keinesfalls von jetzt auf gleich auf eine fleischlose Diät. Wenn Sie eine behutsame Umstellung vornehmen, kann sich der Organismus Ihres Vierbeiners auf die fleischlose Ernährung einstellen.

Um den Hund an sein neues, fleischloses Futter zu gewöhnen, können Sie zunächst den Fleischanteil in seinem bisherigen Futter reduzieren. Zusätzlich führen Sie einen Diättag ein, an dem es gar kein Fleisch zu fressen gibt. Im Laufe der Zeit reduzieren Sie den Fleischanteil immer weiter und erhöhen die Anzahl der Fastentage pro Woche. Nach einigen Wochen haben Sie Ihren Vierbeiner so an eine vegetarische oder vegane Ernährung gewöhnt.

Nahrungsergänzungsmittel bei veganer Ernährung

Ein Großteil der Nährstoffe, die ein Hund für ein aktives und gesundes Leben benötigt, können ihm über pflanzliche Ernährung zugeführt werden. Jedoch sind nicht alle wichtigen Nährstoffe für den Hund aus Pflanzen extrahierbar. Deshalb müssen Sie Ihrem Vierbeiner bei rein pflanzlicher Ernährung einige Nährstoffe als Nahrungsergänzungsmittel zuführen.

Diese Nährstoffe müssen Sie zusätzlich zuführen:

Sie kommen vor allem in tierischen Produkten vor. Bei großen Hunderassen sollten Sie zudem Taurin und L-Carnitin zuführen. Diese Stoffe entstehen beim Aminosäurestoffwechsel. Nicht alle Hunde können Sie jedoch selbst herstellen.

Achten Sie darauf, Nahrungsergänzungsmittel zu verwenden, die speziell auf die Tierernährung ausgerichtet sind. Supplemente für Menschen können bei Tieren unerwünschte Nebenwirkungen verursachen, da der Organismus anders aufgebaut ist.

Geeignete Proteinlieferanten 

Vegan vegetarisches HundefutterDie große Schwierigkeit bei der Umstellung auf vegetarische oder vegane Ernährung ist, den Eiweißbedarf des Hundes zu decken. Fleisch enthält große Mengen an Protein, die nun auf andere Weise zugeführt werden müssen. Die Proteine werden bei der Verdauung in Aminosäuren aufgespalten, um wichtige Energie für den Körper zu liefern. Kann durch die Ernährung eine bestimmte Aminosäure nicht extrahiert werden, fängt der Organismus an, im Körper gespeicherte Aminosäuren zu zersetzen. Langfristig hat das fatale Folgen.

Um ausreichend Proteine zuzuführen, können Sie auf verschiedene Zutaten zurückgreifen. Falls Sie eine vegetarische Ernährung anstreben, haben Sie viele Möglichkeiten. Eier (insbesondere Eigelb), Hüttenkäse und andere Milchprodukte enthalten große Mengen Protein. Weil es sich um tierische Proteine handelt, können sie gut verdaut werden.

Ernähren Sie Ihren Hund vegan, ist der richtige Proteinmix schwieriger zu finden. Wegen der unterschiedlichen Struktur von pflanzlichen Proteinen müssen Sie mitunter verschiedene Eiweißquellen kombinieren, um den Hund mit allen wichtigen Aminosäuren zu versorgen.

Gute pflanzliche Eiweißquelle sind:

  • Kichererbsen
  • Getreide (nur in geringen Mengen – Allergiegefahr!)
  • Nüsse (Vorsicht! Macadamianüsse sind für Hunde giftig! Erdnüsse, Haselnüsse, Mandeln und Schwarznüsse sind mit Vorsicht zu füttern.)
  • Soja

Alternativen zu veganer Ernährung

Den Hund vegan oder vegetarisch zu ernähren, ist aufwendig und erfordertviel Vorbereitung. Wird der Vierbeiner falsch gefüttert, können schwerwiegende Folgen wie Abmagerung, Allergie oder eine chronische Erkrankung eintreten. Halten Sie deshalb immer Rücksprache mit fachkundigen Personen, z. B. Ihrem Tierarzt.

Statt Ihrem Vierbeiner Fleisch komplett zu verweigern, können Sie darauf achten, dass er nur hochwertiges Fleisch aus biologischer Haltung bekommt. Somit können Sie ausschließen, dass das Schlachttier unnötig gelitten hat und haben zudem eine hochwertige Zutat für das Hundefutter. Hochwertige Futtermittel wie unser Hundekochprofi Hundefutter legen Wert auf hochwertiges Fleisch.

Möchten Sie sich von der Qualität und Verarbeitung des Fleisches selbst überzeugen, können Sie einen nahe gelegenen Schlachthof aufsuchen. Dort können Sie die Herkunft und die Verarbeitung des Fleisches in Erfahrung bringen. Zudem haben Sie evtl. die Möglichkeit, Schlachtabfälle mit nach Hause nehmen. 

Eine Ernährung, die hochwertiges Fleisch in verringerter Dosis verwendet und gelegentlich fleischfreie Tage einlegt, kann eine Alternative zur komplett veganen oder vegetarischen Ernährung des Hundes sein.

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