Hunde

In Produkten für den Menschen, ist Kokosöl nicht mehr wegzudenken. Ob in Kosmetika oder in der Küche – Kokosöl hat viele Verwendungsmöglichkeiten.  Als Abwehrmittel für Mücken beispielsweise, da liegt es nahe, dass Tierbesitzer sich die Frage stellen, ob sie das Öl auch benutzen können, um ihre Vierbeiner vor lästigen Parasiten schützen zu können. Kokosöl für Hunde, Katzen und Pferde ist vielfältig anwendbar und darum soll es hier gehen.

Im folgenden Artikel soll der Reihe nach erklärt werden, was Kokosöl ist und wie es hergestellt wird. Danach werden die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten aufgezählt und Dosierungshilfen gegeben, vor allem in Bezug auf die Gabe von Kokosöl bei Hunden, Katzen und Pferden.

Was ist Kokosöl?

Kokosöl HundKokosöl wird aus getrockneten Kokosnüssen gewonnen. Es ist ein weißlich bis gelbliches Pflanzenfett und enthält einen sehr hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren.

Da sein Schmelzpunkt mit 23-26℃ knapp über Raumtemperatur liegt, wird es auch als Kokosfett bezeichnet. Es riecht leicht nach Kokos und, auch wenn es frisch ist, oft etwas ranzig. Weltweit werden seit einigen Jahren über 3 Millionen Tonnen Kokosöl gewonnen, was einer Verdopplung seit den 60ern entspricht.

Die Hauptproduzenten sind Indien, Indonesien und die Philippinen, welche gleichzeitig einen hohen Bedarf an dem Pflanzenöl haben.

Herstellung und Weiterverarbeitung
Bei der Gewinnung von Kokosöl muss man verschiedene Verfahren unterscheiden, die sich auf Menge und Qualität des Öls auswirken.
In der Industrie wird das Fruchtfleisch der Kokosnuss zerkleinert und getrocknet.

Die Kopra, wie man das getrocknete Fruchtfleisch der Kokosnuss auch nennt, wird dann nach einem Trocknungsprozess, der mehrere Monate dauern kann, stark erhitzt und anschließend durch Ölmühlen gepresst.
Da es bei industrieller Gewinnung von Kokosöl vor allem auf Masse ankommt, leidet bei diesem Prozess die Qualität des Öls.

Um Das Fruchtfleisch von der Schale zu befreien werden häufig Chemikalien eingesetzt. Zwar führt dies dazu, dass deutlich mehr Fruchtfleisch zur Weiterverarbeitung übrig bleibt, jedoch muss so gewonnenes Kokosöl nach der Pressung wieder von den chemischen Beimengungen befreit werden.

Diesen Vorgang nennt man „Raffinieren„. Neben den unerwünschten Chemikalien gehen dabei auch Vitamine (Kokosöl enthält Vitamin E; Mangel davon führt zu schlechter Wundheilung und Nachlassen der Hautelastizität), das Aroma und ungesättigte Fettsäuren, die neben den gesättigten natürlich auch in nicht unerheblichen Mengen in dem Öl enthalten sind.

Daneben wird das fertige Öl häufig auch gebleicht, um eine ansprechendere Farbe zu erhalten sowie desodoriert, was den leicht ranzigen, aber nun man von Natur aus enthaltenen, Geruch entfernen soll.

Will man alles Gute im Kokosöl erhalten, sollte man daher auf Öl zurückgreifen, das durch die deutlich schonendere, biologische Variante des Kaltpressens gewonnen wird.

Dabei wird zu Beginn ähnlich vorgegangen, doch wird hier auf den Zusatz von Chemikalien verzichtet und das Fruchtfleisch per Handarbeit von der Schale befreit. Danach geht es, je nach Hersteller, sofort in die Presse oder wird, wie bei der ersten Methode, noch getrocknet.

Das Pressen erfolgt ohne Hitze, was zusätzlich die in der Kokosnuss enthaltenen Nährstoffe schützt. Abschließend wird es in biologisch arbeitenden Betrieben lediglich filtriert, um Fruchtfleischrückstände und andere unerwünschte Beimengungen zu entfernen.

In der Küche wird Kokosöl zum Kochen, Braten und Backen eingesetzt. Es wird bei Wärmezufuhr sehr schnell flüssig und kann wie Butter oder Margarine eingesetzt werden. Daneben sorgt der hohe Anteil an gesättigten Fettsäuren für ein kühlendes Gefühl im Mund. Daher wird es für Eiskonfekt genutzt, aber auch bei anderen Süßwaren findet es Verwendung.

Als Kosmetikartikel wirkt Kokosöl feuchtigkeitsspendend. Durch die enthaltene Laurinsäure wird es zudem in Seife, Shampoo und Sonnencreme verwendet. Diese Fettsäure wird gleichzeitig von Insekten gemieden, was biologisches Kokosöl zu einem vollkommen natürlichen Insektenschutzmittel macht.

Darüber hinaus wird Kokosöl für die Herstellung von Arzneimitteln, Kerzen und sogar als Beimischung für Diesel verwendet.

Kokosöl für Hunde

Für Hunde hat Kokosöl eine genauso große Spannweite Einsatzgebieten wie für den Menschen. Äußerlich angewendet hilft es im Winter gegen angegriffene Pfoten durch Kälte und Streusalz. Dafür reinigt man die Pfoten nach dem Spaziergang mit warmem Wasser und massiert dann im noch feuchten Zustand das Kokosöl in die Ballen ein. Auch an anderen Stellen kann Kokosöl bei Hautverletzungen oder auch Pilzinfektionen eingesetzt werden.

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Dafür wird nur eine geringe Menge benötigt. Je nach Größe der betroffenen Stelle reicht schon ein fingernagelgroßes Stück, das verflüssigt und einmassiert oder vorsichtig aufgetragen werden kann. Da unbehandeltes Kokosöl frei von schädlichen Chemikalien ist, kann diese Behandlung mehrmals täglich wiederholt werden.

Auch für das Fell des Tieres hat Kokosöl einen positiven Effekt. Es sorgt für Glanz, gute Kämmbarkeit und, wie bereits erwähnt, hält die enthaltene Laurinsäure Parasiten wie Zecken, Flöhe und Milben auf Abstand. Die Säure führt zudem bei letzteren beiden zum Tod, da sie den Chitinpanzer angreift. Eine Behandlung mit Kokosöl kann also auch bei Befall helfen und diesem nicht nur vorbeugen.

Um diesen Effekt zu erzielen, reicht schon eine kleine, etwa erbsengroße Menge Öl, die ins Fell einmassiert wird. Da das Fell bei zu viel Kokosöl fettig aussieht, sollte auch bei großen Hunden oder Tieren mit langem Fell lieber noch mal nach genommen werden, wenn es doch nicht reicht. Zu Beginn sollte das Fell alle zwei Tage behandelt werden. Später ist einmal die Woche ausreichend.

Innerlich, also ins Futter beigemischt, wirkt Kokosöl antibakteriell und kann so Altersbeschwerden wie Arthritis mildern. Etwa fünf bis zehn Milliliter, also ein Tee- bis ein Esslöffel voll pro zehn Kilo Körpergewicht werden dafür übers Futter gegeben.

Kokosöl führt außerdem dazu, dass Darmparasiten, also Würmer und Giardien sich im Darm nicht mehr halten können und ausgeschieden werden.
Jedoch sollte immer beachtet werden, dass bei starkem Parasitenbefall oder gesundheitlichen Beschwerden immer ein Tierarzt zurate gezogen werden sollte.

Kokosöl für Katzen

Im Grunde kann Kokosöl für Katzen ebenso eingesetzt werden wie für Hunde. Bei der äußeren Anwendung jedoch führt der Geruch bei manchen Katzen dazu, dass sie sich stark anfangen zu putzen, um das Öl aus ihrem Fell zu bekommen. Daher sollte man bei Katzen mit einer noch geringeren Menge beginnen und beobachten, wie das Tier reagiert. Lässt die Katze es zu, kann man sich tröpfchenweise herantasten, bis man das ganze Fell behandeln kann.

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Aber auch wenn die Katze sich nicht äußerlich behandeln lassen möchte, kann Kokosöl übers Futter gegeben werden. Eine Teelöffelspitze reicht völlig aus. Manche Tiere lecken das Öl auch gern vom Finger. Bei regelmäßiger Gabe kann Kokosöl zudem auch von innen gegen Zecken und Flöhe wirken.

Kokosöl für Pferde

Pferde vertragen Kokosöl genauso gut wie Menschen, Hunde und Katzen. Es eignet sich bei ihnen, wie bei Hunden, zur Fell-, Wund- und Hautpflege (vor allem bei Sommerekzemen). Bei ihnen wirkt es ebenfalls als Insektenschutz, gegen stumpfes Haar und bei Verletzungen und Pilzen, außerdem kann es die Hufe pflegen.

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Als Beigabe zum Futter ist es eher ungeeignet, da man durch das höhere Gewicht der Tiere auch deutlich höher dosieren müsste. Daher wird Kokosöl bei Pferden hauptsächlich äußerlich angewendet.

Ist Kokosöl schädlich?

Genesungsphase HundDiese Frage kann nicht eindeutig beantwortet werden. Gesättigte Fettsäuren, die mit etwa 87 % den Hauptbestandteil von Kokosöl ausmachen, erhöhen das Risiko für Herzinfarkte, können allgemein Arterien verkalken lassen und beeinflussen die Cholesterinwerte negativ.

Andererseits wirken sich die mittelkettigen Fettsäuren im Öl, zu denen auch die Laurinsäure zählt, positiv auf den Cholesterinspiegel aus. Auch Studien kamen zu keinem eindeutigen Ergebnis. Manche sprachen für, andere gegen die regelmäßige Einnahme, bzw. Nutzung von Kokosöl.

Fazit
Die positiven Effekte des Öls bei Menschen und Haustieren ist unbestritten. Dass es bei übermäßiger Gabe auch zu Problemen kommen kann, sollte man jedoch nicht vergessen. Grundsätzlich sollte eine Behandlung mit Kokosöl nicht den Gang zum Tierarzt ersetzen.

Bei Rassen, die zu Allergien neigen, sollte man sich sehr vorsichtig herantasten, um bei einer Reaktion frühzeitig einlenken zu können, genauso bei Tieren, die bereits durch Allergien auffällig waren. Bei Krankheiten wie Diabetes mellitus und Entzündungen der Bauchspeicheldrüse ist von einer Gabe von Kokosöl abzusehen.

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